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Haus am Kleistpark

Kunstpreis 2020/21 vergeben

Marike Schuurman erhält den Kunstpreis des Haus am Kleistpark 2020/21 für ihre Arbeit „Alptraum“ von 2018.
Die Jury bestehend aus Andreas Fiedler (Vorsitz), Frank Jimin Hopp, Elke Neumann, Peter Strauss, Barbara Esch Marowski und Sabine Ziegenrücker hat die Preisträgerin am Abend des 11. Juni bekannt gegeben.

„In meiner Arbeit verwende ich das Medium der Fotografie, um die Mehrdeutigkeit der vom Menschen geschaffenen Räume und Landschaften zu untersuchen. Eines der großen Themen unserer Zeit ist der Klimawandel. Weltweit verlieren die Gletscher durchschnittlich 75 Zentimeter ihrer Eisdicke pro Jahr. Aufgrund der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung schmilzt das Eis der Gletscher immer schneller. Um die Beschleunigung dieses irreversiblen Schmelzprozesses zu verlangsamen, werden die Gletscher in den Alpen während der Sommermonate teilweise mit reflektierendem Material bedeckt. Für die Realisierung der Serie „Alptraum“ wandte ich die von mir entwickelte Technik der „reclaiming negatives“ an. Bei dieser spezifischen Arbeitsweise fotografiere ich mit einer Polaroid Camera und „rette“ das Negativ vor dem Verschwinden, womit ich die Thematik aus einem fototechnischen Kontext in eine inhaltliche Dimension meiner Arbeit verwandle.“