Die Ausschreibung zum 27. Fotoarbeitsstipendium des HAUS am KLEISTPARK 2017 ist entschieden. 



Im Dezember 2017  haben die Kommunalen Galerien Tempelhof-Schöneberg zum 27. Mal das Foto-Arbeitsstipendium des HAUS am KLEISTPARK in Höhe von 3.000 Euro vergeben. Die Jury, bestehend aus Anne Heinlein (Vorsitz), Bertram von Boxberg, Barbara Esch Marowski, Franziska Schmidt, Max Schwarzmann und Julian Slagman hat am 14.12.2017 aus 34 Bewerbungen die Fotografin Daniela Friebel mit dem Projektvorschlag „Revier“ als Stipendiatin 2017/18 ausgewählt. 



Begründung der Jury (aus dem Protokoll):
Das Foto-Arbeitsstipendium des Haus am Kleistpark erhält Daniela Friebel für ihren Projektvorschlag REVIER. Überzeugt hat die Jury, dass die Arbeit eine vielschichtige und spannende Auseinandersetzung über die Einbettung von Natur im urbanen Raum verspricht. Das fotografische Erforschen von Nachtigallen-Revieren inmitten des Stadtbezirkes Tempelhof-Schöneberg ist nicht nur eine poetische Sicht auf die Stadt, sondern thematisiert auch die Verdrängung der Natur durch den Menschen.
Auf einer Metaebene beschäftigt sich die Künstlerin mit dem Begriff „Revier“, inwiefern die Fotografie als Dokumentationsinstrument von Revieren geeignet ist und regt ein Nachdenken über Wahrnehmung an. Der Jury gefiel auch, dass die Künstlerin randstädtisch gelegene Gebiete wie Lichtenrade, Mariendorf oder Marienfelde einbezieht.
Die neue Ausschreibung wird ab Juli 2018 online stehen.

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Foto-Arbeitsstipendium des HAUS am KLEISTPARK

Jährlich schreiben die Kommunalen Galerien Tempelhof-Schöneberg das Foto-Arbeitsstipendium des HAUS am KLEISTPARK aus. Das Stipendium in Höhe von 3.000 Euro wird in zwei Raten für die Realisierung einer fotografischen Projekt-Idee an Fotografen und Fotografinnen vergeben, die in Berlin leben und arbeiten. 


Gefördert wird zeitgenössische Fotografie, die sich im weitesten Sinne mit der Realität des Großstadtbezirks Tempelhof-Schöneberg auseinandersetzt. Nicht nur der Stadtraum und die Menschen, sondern auch die soziographisch-psychologische Realität des Bezirks und seiner Ortsteile können Thema der Arbeit sein.

Dem Arbeitsstipendium liegt ein Verständnis von künstlerischer Dokumentarfotografie zugrunde, das eine Spanne ästhetischer Konzepte und Ausdrucksformen von der klassischen Autorenfotografie bis zu konzeptuellen Arbeiten zulässt. 

Ziele des Stipendiums sind die Künstler/innenförderung und die Erweiterung des bestehenden historischen Fotoarchivs des Bezirks um eine zeitgenössische Sammlung.



Eine Fachjury wählt den Stipendiaten/die Stipendiatin aus. Mitglieder der Jury waren in den letzten Jahren u.a.: Prof. Tina Bara, Dr. Ronald Berg, Kurt Buchwald, Ulrich Domröse, Janos Frecot, Dr. Matthias Harder, Dr. Katharina Hausel, Anne Heinlein, Dr. Enno Kaufhold, Ursula Kelm, Wolfgang Kiel, Wilmar König, Arwed Messmer, Elisabeth Moortgart, Helga Paris, Prof. Manfred Paul, Frank Schumacher, Inka Schube, Maria Sewcz, Dr. Christiane Stahl, Marc Volk, Sabine Vogel, Ulrich Wüst.



Die bisherigen Preisträger heißen: Karine Azoubib, Peter Bajer, Caroline Böttcher, Ute und Bernd Eickemeyer, Ludovic Fery, Fred Hüning, André Kirchner, Wolf Klein, Hans-Peter Klie, Natalie Kriwy, Karl-Ludwig Lange, Anna Lehmann-Brauns, Thomas Leuner, Winfried Mateyka, Michael Nager, Ildar Nazyrov, Jens-Oliver Neumann, Ursula Paletta, Lothar-Michael Peter, Nelly Rau-Häring, Florian Rexroth, Daniel Seiffert, Frank Silberbach, Orit Simantov, Julian Slagmann und Max Schwarzmann, Arnd Weider, Janina Wick.

Die neue Ausschreibung wird ab Juli 2018 online stehen, die Bewerbungsfrist endet im November 2018.


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