HAUS am KLEISTPARK | Profil



Foto: Gerhard Haug, Berlin

 

Der als HAUS am KLEISTPARK bekannte Ausstellungsort gilt als eine der größten und traditionsreichsten kommunalen Galerien in Berlin. Auf 240 m2 Ausstellungsfläche werden in Berlin lebende, zeitgenössische Künstler_innen gefördert und international relevante künstlerische Positionen vermittelt. Ein Schwerpunkt der kuratorischen Arbeit liegt auf der künstlerischen Fotografie. Das Angebotsspektrum beinhaltet kulturhistorische Ausstellungen, in denen gesellschaftliche Transformationsprozesse im Diskurs begleitet werden. Zahlreiche Projekte werden in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern realisiert. Im Rahmen der Künstler_innenförderung werden jährlich der Kunstpreis sowie das Foto-Arbeitsstipendium des HAUS am KLEISTPARK ausgelobt. Zudem bietet die Galerie ein gesondertes Vermittlungsprogramm für Schulen an. Seit 2011 ist Barbara Esch Marowski Leiterin der Galerie.

 

HAUS am KLEISTPARK – Programm 2020



12.1. bis  8.3.2020
DF11/12: Dokumentarfotografie Förderpreise der Wüstenrot Stiftung


kuratiert von Christin Müller und Stefanie Unternährer
Susanne Hefti, Christian Kasners, Jiwon Kim, Jens Klein, Alina Schmuch & Franca Scholz, Joscha Steffens, Andrzej Steinbach und Malte Wandel stellen als Preisträger/innen des 11. und 12. Jahrgangs des Dokumentarfotografie Förderpreises der Wüstenrot Stiftung aus, der die bedeutendste Auszeichnung dieser Art in Deutschland ist. Sie beschäftigen sich in ihren fotografischen Arbeiten mit Themen der realen Lebenswelt und definieren mit zeitgenössischen Mitteln die Repräsentationsfunktion der Fotografie neu. Methodisch, formal und technisch loten die Ausstellenden auf unterschiedliche Weise die auslaufenden Grenzen einer fotodokumentarischen Wirklichkeit aus. 




20.5. bis 28.6. 2020
Eine Kooperation mit dem Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V.

Marianne Werefkin-Preis 2020

Ausstellung der zehn nominierten Künstlerinnen
Die Ausstellung zeigt aktuelle Werke von zehn in Berlin lebenden Künstlerinnen, die für den Marianne Werefkin-Preis 2020 nominiert wurden. Der Preis wird alle zwei Jahre vom Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. vergeben, der sich seit 153 Jahren für die gleichberechtigte Teilhabe von Künstlerinnen in der Kunstwelt engagiert. Es stellen aus: Barbara Breitenfellner (Preisträgerin), Kerstin Drechsel, Harriet Groß, Aneta Kajzer, Rona Kobel, Anna Lehmann-Brauns, Mara Loytved-Hardegg, Rebecca Raue, Fiene Scharp, Nanaé Suzuki.


14.7. bis 27.9.2020  
ÜberStädte

Fotografien von Maria Sewcz
Jede Stadt entwickelt ihr eigenes Profil, hat ihren eigenen Puls, der entscheidend durch historische und aktuelle Machtverhältnisse reguliert wird. Ausgehend von dieser Prämisse hat Maria Sewcz fotografische Zyklen über Großstädte erstellt, darunter Istanbul (2016–17), Rom (2011–12), Berlin (2013–16) und London (2018–2020). Maria Sewcz findet ihre thematischen  Schwerpunkte in der urbanen Nutzung – sakrale, politische, wirtschaftliche, monetäre und kulturelle- , sowie soziale Aspekte und Besiedlung.




9. 10. bis 13.12.2020  
Berlin - Diversität der Moderne
Fotoausstellung zum Themenjahr 100 Jahre Groß-Berlin, kuratiert von Gabriele Muschter und Uwe Warnke
Zehn prominente Fotograf/innen werfen aus dem Zeitempfinden heraus Schlaglichter auf das sich bis heute ständig verändernde Berlin. Erinnerungskultur wird hier auch ästhetisch wahrnehmbar. Es werden individuelle, jedoch über das Subjektive hinausgehende Perspektiven vorgestellt und als Beitrag zu einem lebendigen Diskurs angeboten. Das Projekt wird sowohl in der Großen Ausstellungshalle als auch im Projektraum präsentiert.


Infolge der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hat sich das Jahresprogramm der kommunalen Galerien verändert, die Ausstellung zum Kunstpreis wird auf 2021 verschoben.



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