HAUS am KLEISTPARK


2015

lux fotografen
Jens Liebchen, Wiebke Loeper, Arwed Messmer, Philipp von Recklinghausen, Grit Schwerdtfeger

Das Dokumentarische als Instrument

1995 in Berlin in einer Zeit des Umbruchs gegründet, gibt es lux fotografen in diesem Jahr 20 Jahre. Aus diesem Anlass stellen die Mitglieder des Kollektivs - Fotografinnen und Fotografen aus Ost und West - jeweils eine frühe Arbeit und eine aus jüngerer Zeit aus.

Die lux fotografen eint die künstlerische Methode, das Dokumentarische als Instrument zu nutzen, Fragmente zusammenzufügen, Archive anzulegen oder auszuwerten, Bilder zu finden, zu fotografieren und zu Geschichten zu kombinieren, die sich an der Realität reiben. Die Ausstellung lädt die Besucher zum Betrachten, Kommunizieren und Diskutieren ein. 

Link zur Einladung |  www.lux-fotografen.de

Jens Liebchen zeigt mit der Arbeit Stereotypes of war – a photographic investigation (2000) bildnerisch die Mechanismen journalistischer Kriegsdarstellung und ist damit sowohl in der medientheoretischen wie der politischen Diskussion hochaktuell. Die ebenfalls ausgestellte Werkgruppe Tsukuba–Narita 2011/03/13 (2011) ist die direkte bildnerische Reaktion auf die beginnende nukleare Katastrophe in Fukushima. Jens Liebchen hat hier eine Bilderserie von vielschichtiger Bedeutung geschaffen, die mit subtiler Wirkung die Eindeutigkeit sichtbarer Zeichen in Fotografien in Frage stellt.


© Jens Liebchen, #1, aus der Serie DL07 Stereotypes of war – a photographic investigation, 2000

Wiebke Loeper hat mit Lad (1996/1997) eine bildnerische Sammlung zum Begriff Heimat angelegt, die von Loepers Kindheitsorten in Ost-Berlin ausgeht. Die Fotografie wird hier zum Ersatz des realen Ortes oder Gegenstandes. Die Künstlerin setzt in ihren Arbeiten häufig gefundene Fotos in Relation zu ihrer eigenen fotografischen Arbeit. So auch mit der Serie Welcome home, Los Angeles (2006), in der sie Werbeanzeigen von Immobilienmaklern aus der Los Angeles Times eigene Aufnahmen der entsprechenden Realität gegenüber stellt.



© Wiebke Loeper, #23, Los Angeles, aus der Serie Welcome home, Los Angeles, 2006

Arwed Messmer zeigt die Werkgruppe Der Traum vom Reich (1992/2008), die als verspätete Antwort auf die Wiedervereinigung entstand. Die ostdeutschen Landschaften, die Arwed Messmer zeigt, waren damals in viel geringerem Maß durch die Nachkriegszeit überformt als die Westdeutschlands. Die Panoramen, die aus jeweils zwei Negativen bestehen und 2008 in einer Überarbeitung digital zusammengeführt wurden, sind für Messmer fiktive Tatorte (gesamt) deutscher Geschichte. Der Künstler stellt auch Motive aus seinem Projekt Anonyme Mitte Berlin (1949/2009) aus, die die digital montierte Fassadenabwicklung des Berliner Stadtschlosses zeigen
© Arwed Messmer, aus: Der Traum vom Reich, 1992/2008

Philipp von Recklinghausen befindet sich in Ausbildung zum Fotografen, als die Öffnung der Mauer Berlin in einen Ausnahmezustand versetzt. Der Schüler wird mit seiner Kamera Teil der großen Veränderung und zeigt eine Auswahl jener Arbeiten in der Serie Kulturaustausch (1989 - 1998). Der Fotoapparat bleibt weiter täglicher Begleiter: Mit You are here (2010 - 2015) zeigt Recklinghausen eine Sammlung von Bildern, die von den Erfahrungen im Bosnienkrieg inspiriert, auf unsere Existenz auf diesem Planeten verweisen.



© Philipp von Recklinghausen, aus der Serie
Kulturaustausch, 1989 - 1998

Grit Schwerdtfeger
zeigt die Serie Land (2002), über die ihr Professor Joachim Brohm schrieb, dass sie „das Territorium einer persönlichen Weltsicht [sei], die dem Unspektakulären während eines kurzen Moments des Stillhaltens Prägnanz und Gültigkeit verleiht.“ In dem Projekt Zehn (2010/ 2015) hat die Künstlerin ein Jahr lang ihren zehnjährigen Sohn fotografisch begleitet. Beinahe jeden Tag entstand ein Portrait – an unterschiedlichen Orten, zu unterschiedlichen Zeiten. Die Serie ist ein Dokument des Wachsens, sich Veränderns. Die Bilder erzählen von Distanz und Nähe, von kleinen Verletzungen, Orten der Vertrautheit und Gefühlen wie Wut, Trauer, Zweifel, Stolz und Wagemut.



© Grit Schwerdtfeger, 23. Dezember, aus der Serie Zehn, 2010/2015

Blicke in die Ausstellung




Eindrücke von der Eröffnung 

lux fotografen v.l.:  Arwed Messmer, Grit Schwerdtfeger, Jens Liebchen, Philipp von Recklinghausen, Wiebke Loepe


HAUS am KLEISTPARK, Grunewaldstrasse 6 – 7, 10823 Berlin
16.10. – 13.12.2015, Di bis So 11 – 18 Uhr, Eintritt frei




Autopoiesis

Ausstellung zum Kunstpreis des HAUS am KLEISTPARK 2015

Nadja Bournonville, Poke and bend, analog c-print, 2012

Link zur Einladung |
Autopoiesis Künstlerinformationen

Mehr als 300 Künstler/innen haben sich auf die Ausschreibung zum Kunstpreis des HAUS am KLEISTPARK 2015 beworben, der im Rahmen der professionellen Künstler/innenförderung jährlich ausgeschrieben wird und mit 5.000 Euro dotiert ist. Die von einer unabhängigen Jury unter dem Vorsitz von Dr. Eckhart J. Gillen nominierten Künstler/innen zur Shortlist zeigen ihre Werke aus allen Sparten der bildenden Kunst.
Es stellen aus: Ruben Aubrecht, Nadja Bournonville, Jorn Ebner, Nora Fuchs, Constantin Hartenstein, Hyojun Hyun, Katharina von Hagenow, Jennifer Jordan, Dagmar Kolatschny, Lauren Moffatt, Francisco Montoya Cázarez, Klaus Noculak, Ev Pommer, Lilla von Puttkamer, Diana Sirianni (Preisträgerin), Waltraut Tänzler, Anna Tsianou.


Blicke in die Ausstellung, Arbeit von Nora Fuchs


Blicke in die Ausstellungshalle, Arbeit von Anna Tsianou


Arbeiten von Constantin Hartenstein, Dagmar Kolatschny


Arbeiten von Waltraut Tänzler, Diana Sirianni (Preisträgerin)


Eindrücke von der Eröffnung


Preisverleihung:Stadträtin Jutta Kaddatz, Galerieleiterin Barbara Esch Marowski, Preisträgerin Diana Sirianni, Juryvorsitzender Dr. Eckhart J. Gillen


Die nominierten Künstler/innen zum Kunstpreis 2015 mit Galerieleiterin Barbara Esch Marowski (li) und Stadträtin Jutta Kaddatz (re), Preisträgerin Diana Sirianni in der Mitte


Stimmung vor dem Haus


HAUS am KLEISTPARK, Grunewaldstrasse 6 – 7, 10823 Berlin
28.8. – 4.10.2015, Di – So, 11 bis 18 Uhr – Eintritt frei –




Schirmherrin Ulla Pietzsch
Eine Kooperation mit dem Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V.
Marianne Werefkin Preis
Ausstellung der Nominierten: Isa Melsheimer I Ina Bierstedt I Hanna Hennenkemper



© Isa Melsheimer, Vorhang (Begründer), 2013
Link zur Einladung

Der Marianne Werefkin Preis des Vereins der Berliner Künstlerinnen geht in diesem Jahr an Isa Melsheimer. Die Verleihung der mit 5000 Euro dotierten Auszeichnung wird am 25. Juni 2015 im Rahmen der Ausstellungseröffnung im Haus am Kleistpark stattfinden.

Die Ausstellung stellt nicht nur die Preisträgerin Isa Melsheimer (*1968 in Neuss) mit ihren umfassenden Raumerkundungen aus naturnahen und architektonisch modellhaften Inszenierungen vor. Sie zeigt auch aktuelle Ausschnitte aus dem Schaffen von zwei weiteren Nominierten, der Malerin Ina Bierstedt (*1965 in Salzwedel) und der Zeichnerin und Graphikerin Hanna Hennenkemper (*1974 in Flensburg). Alle drei Künstlerinnen leben in Berlin.

Kein übergreifendes Thema, sondern ein Einblick in das jeweilige Oeuvre wird die individuellen künstlerischen Positionen zusammenführen. Zeichnung, Malerei, Bildhauerei und Installation lenken den Blick auf Natur, Außen und Innen und damit verbundene Erfahrungsräume sowie auf umfassende Perspektiven urbaner und naturnaher Kulturräume und damit verwobener zivilisatorischer Prozesse. Der Mensch ist in allen Werken abwesend. Protagonisten sind hybride Strukturen und Objekte, in denen Spuren dieser Welt ablesbar sind. In jedem Werk, jedem Medium zeigt sich ein umfassendes künstlerisches Potential, das umfängliche Lesarten anbietet und die Welt auf seine Weise erkundet.

Isa Melsheimer ist eine behutsame und poetische Geschichtenerzählerin. Ihre Arbeiten bauen auf gründlichen Recherchen zur Architektur- und Stadtgeschichte auf, beziehen sich gleichermaßen aber auch auf Literatur und Film. In ihrem Kosmos ist alles mit allem verwoben. Sie befasst sich mit konkreten Bauten der Moderne und der Postmoderne, interessiert sich für Formen und Konstruktionsweisen, zum Beispiel von Beton- Architektur, fragt aber immer auch nach den Ideen, die dahinter stehen“, schreibt die die Juryvorsitzende, Dr. Stefanie Heckmann (Berlinische Galerie) in ihrem Statement zur Juryentscheidung.

Ohne Pathos und doch von eigentümlicher Melancholie zeigt sich die höchst differenzierte Malerei von Ina Bierstedt mit ihren Reflexionen zu Natur, Architektur Raum und Erinnerung – poetische Versatzstücke mit ganz eigenem Zauber.

Ganz von dieser Welt und mit zielgerichteter Präzision detailgenau fragend zu Papier gebracht oder in andere Sphären überführt, präsentieren sich die alltäglichen Objekte, die Hanna Hennenkemper mit Akribie und detailfreudiger Leidenschaft  zeichnet, druckt oder in überlagernden Schichten durchdringt.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Link Informationen Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V.
Link Informationen zur Ausstellung


Arbeiten der Preisträgerin Isa Melsheimer


Arbeiten von Ina Bierstedt


Arbeiten von Hanna Hennenkemper


Eindrücke von der Eröffnung, Preisträgerin Isa Melsheimer


v.l. Hanna Hennenkemper, Schirmherrin Ulla Pietzsch, Ute von Hardenberg (VdBK 1867 e.V.), Preisträgerin Isa Melsheimer, Ina Bierstedt, Dr. Birgit Möckel, Galerieleiterin Barbara Esch Marowski

HAUS am KLEISTPARK, Grunewaldstrasse 6 – 7, 10823 Berlin
26.6. bis 9.8.2015, Di – So, 11 – 18 Uhr, Eintritt frei




NATÜRLICH FANTASTISCH

Arbeiten aus Kursen und Projekten der Jugendkunstschule und
BEWERK Tempelhof-Schöneberg
































Link zur Einladung

In der Ausstellung „Natürlich Fantastisch“ der Jugendkunstschule Tempelhof-Schöneberg präsentieren Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 4 und 20 Jahren ihre Werke, die sie in Schulklassenprojekten oder in ihrer Freizeit unter Anleitung von erfahrenen Kunstpädagog/innen und Künstler/innen hergestellt haben. Zu sehen sind zahlreiche Arbeiten, darunter Zeichnungen und Acrylbilder, Objekte aus Papier, Holz, Keramik, Pappmache, Stoff und kleine Trickfilme. Es ist ein Querschnitt der umfangreichen künstlerischen Produktion, die in den letzten 6 Monaten in der Jugendkunstschule (JuKS) statt gefunden hat. Alle Arbeiten überzeugen durch ihre kreative Lebendigkeit, den phantasievollen Ausdruck und manche auch durch handwerkliches Geschick.

Regelmäßig kommen jede Woche ca. 180- 200 Kinder und Jugendliche in die Jugendkunstschule Tempelhof-Schöneberg und besuchen wöchentlich stattfindende Kurse, mehrstündige Schulkassenprojekte oder mehrtägige Ferienprojekte. 
Insgesamt fanden in den letzten zweiundzwanzig Jahren weit mehr als eintausend Projekte und Kurse für Kinder und Jugendliche in den Ateliers und Werkstätten der Jugendkunstschule in der ehemaligen Feuerwache an der Martin-Luther-Straße statt. Hinzu kommen rund 800 Klassen aus Grund- und Oberschulen, die an Schulvormittagen in der JuKS gearbeitet haben. 
Vielen Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichsten kulturellen und sozialen Hintergründen wurde so die Möglichkeit geboten, ihre Fähigkeiten zu entwickeln.

Blick in die Ausstellung






Eindrücke von der Eröffnung, Prof. Jörg Funhoff, Wilfried Müller-Maurer, Barbara Esch Marowski


HAUS am KLEISTPARK, Grunewaldstrasse 6 – 7, 10823 Berlin
22.5. bis 14.6.2015, Di – So, 11 – 18 Uhr, Eintritt frei 
Pfingstfeiertage geschlossen,
Sonderöffnungszeiten für Schulklassen n. V. möglich
Kontakt: 030/90277- 6964

www.juks-ts.de

Die Jugendkunstschule wird freundlich von der degewo unterstützt.



 


Behold. Perspectives at play in a young man's mind

Fotografien von James Higginson


© James Higginson, aus der Serie Behold, 2011

Link zur Einladung |   Info Higginson dt. |  Info Higginson engl.

Für James Higginson hat das Inszenieren von Bildern seit Jahren Methode, es ist seine künstlerisch-fotografische Domäne. In der Ausstellung Behold liegt der Fokus der in den letzten Jahren entstandenen Serien auf dem Bild des Mannes. 
Ein Bild, das sich aus unterschiedlichen Wahrnehmungen formt. Da sind die Männer selbst, die sich als Mann und mithin männlich sehen, da ist die Gesellschaft, die - aus unterschiedlichen Quellen gespeist - eine Vorstellung vom Mann hat und schließlich ist es der Künstler James Higginson, der sein Bild vom Mann hat. 
Das ist jedoch offen und folglich wechselt er von Serie zu Serie die Perspektive. Das erlaubt ihm Sichtweisen, wie sie eher einem jüngeren, auf Rollen und Normen noch nicht festgelegten Mann eigen sein könnten. Und selbstredend sind die entstandenen Bilder, wie bei allen Arbeiten von Higginson, nicht allein seiner Fantasie entlehnt, sondern reflektieren die realen und sich beschleunigenden aktuellen Veränderungen und beziehen sogar prospektive Vorstellungen mit ein. 
Denn was als männlich gilt, befindet sich in einem dialektischen Transformationsprozess mit dem, was als weiblich angesehen wird. In ihrer Summe reflektieren seine Bildserien die Gender-Diskussionen genauso wie die Emanzipation des Homosexuellen, des Transsexuellen oder des Transvestismus und verleihen so der allgemeinen Liberalisierung des Geschlechtsspezifischen ein anschauliches und letztlich künstlerisches Erscheinungsbild. Text: Dr. Enno Kaufhold

James Higginson (1957, Pittsburgh) machte nach einem Biologiestudium seinen Master in Fine Arts und arbeitete bis 2007 in Los Angeles als Art Direktor und Set-Ausstatter für Film, Fernsehen und Werbung (Emmy Award 1987). Seit 2004 lebt und arbeitet er als Künstler, Filmemacher (Avonbiehl), Performer und Lehrer in Berlin. 2003 gab er mit der Solo-Ausstellung Portraits of Violence bei C/O in der Linienstraße sein Berlin-Debut. Seit 2007 unterrichtet er als Dozent an der Berliner Technischen Kunsthochschule (BTK) und leitet international Workshops.

Blicke in die Ausstellung





Eindrücke von der Eröffnung


James Higginson, Kurator Dr. Enno Kaufhold, Galerieleiterin Barbara Esch Marowski

Fachbereichsleiterin Petra Zwaka spricht


HAUS am KLEISTPARK, Grunewaldstrasse 6 – 7, 10823 Berlin
28.3. bis 10.5.2015, Di – So, 11 – 18 Uhr, Eintritt frei

www.jameshigginson.com



as if it is as it is of
Fotografien von Judy Linn

Judy Linn, Laundrobag, Patti as Dylan, frühe 70er Jahre


Link zur Einladung |   Plakat zum Download |    Texte zur Ausstellung (engl.)

„Ich wollte unbedingt Judys Modell werden und die Gelegenheit haben, mit einer richtigen Künstlerin zu arbeiten. In der Atmosphäre, die wir gemeinsam erzeugten, fühlte ich mich beschützt. Wir hatten eine geheime Geschichte, drehten unseren eigenen Stummfilm, mit und ohne Kamera.“  Patti Smith

Lange durfte die Fotografin Judy Linn die intimen Fotografien von Patti Smith und Robert Mapplethorpe aus der frühen New Yorker Zeit (1969 – 1976) nicht veröffentlichen. Jetzt sind diese wichtigen Zeugnisse aus der prägenden Phase im Leben zweier großer Künstler erstmals in Berlin im HAUS am KLEISTPARK zu sehen.

Die Fotografin Judy Linn lernte Patti Smith nach Abschluss ihres Kunststudiums 1969 in New York kennen. Die beiden Frauen freundeten sich an, waren über ihre Vorliebe für die Filme der Nouvelle Vague, für Mode und Verwandlung verbunden. Im gemeinsamen Spiel mit und vor der Kamera probierten sie sich aus. Dabei entstand ein intimes, bestechend subtiles Journal, das eine ungewöhnliche, persönliche Geschichte erzählt und von der Bohème-Underground-Grandezza jener Jahre zeugt.

Dieser auch als Bildband veröffentlichte legendäre Bilderzyklus von Judy Linn besticht durch die Aura von Authentizität und die Jugend der abgebildeten Künstler Patti Smith, Robert Mapplethorpe und Sam Shepard. Eine längst vergangene, aber heute noch nachwirkende Ära wird wieder lebendig.
Im HAUS am KLEISTPARK zeigt Judy Linn neben der Werkgruppe people (Patti and friends, 1969–1976) auch andere fotografische Arbeiten: place (edge of Detroit, 1972/73) und things (art and artifact, 1969–2014).
Judy Linn arbeitet häufig mit einer analogen Leica, fotografiert aber ebenso digital. Sie selber sagt über ihre Fotografie: „Wenn man denkt, ist es schon zu spät. Der Zufallsmoment ist der Beste, Zufall ist Perfektion. Es ist das, was man am Anfang hasst und am Ende liebt.“

Für Insider gilt Judy Linn heute als frühe Protagonistin der Grunge-Fotografie.
Ihre Arbeiten sind in bedeutenden Sammlungen wie dem Dallas Museum of Fine Arts, dem Detroit Art Institute, der Getty Collection( Los Angeles), dem International Center of Photography (New York) oder dem Whitney Museum of American Art vertreten.
Judy Linn unterrichtet Fotografie am prominenten Vassar College und lebt im Staat New York.

Blicke in die Ausstellung



Fotos: © Gerhard Haug, Berlin

Eindrücke von der Eröffnung

Caroline Böttcher/Fotoarbeitsstipendium 2014    |   Judy Linn   Fotos: © Gerhard Haug, Berlin

Judy Linn/ Barbara Esch Marowski    |   Maik Schlüter   Fotos: © Gerhard Haug, Berlin

Judy Linn mit Publikum   | André Kirchner/ Barbara Esch Marowski/ Judy Linn  
Fotos: © Gerhard Haug, Berlin


Foto Matthias Reichelt: Führung mit Judy Linn und Barbara Esch Marowski, 18.1.2015.


HAUS am KLEISTPARK, Grunewaldstrasse 6 – 7, 10823 Berlin,
16.1. – 15.3.2015, Di – So 10 – 19 Uhr, Eintritt frei

 

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HAUS am KLEISTPARK

"Kunst-Stücke"

Arbeiten aus Kursen und Projekten der Jugendkunstschule Tempelhof-Schöneberg

 

Das HAUS am KLEISTPARK freut sich, künstlerische Bildungsarbeit aus dem Bezirk präsentieren zu können. In der Ausstellung „Kunst-Stücke“ zeigen mehr als 150 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 20 Jahren ihre Werke, die sie vormittags in Schulklassenprojekten bzw. in ihrer Freizeit, nachmittags und in den Ferien unter Anleitung von Kunstpädagogen und Künstler/innen hergestellt haben.

Zu sehen sind ca. 200 Zeichnungen, Acrylbilder und  Objekte aus Holz, Keramik und Stoff. Es ist ein Querschnitt der umfangreichen künstlerischen Produktion, die in den letzten 6 Monaten in der Jugendkunstschule statt gefunden hat.

HAUS am KLEISTPARK, Grunewaldstraße 6 – 7, 10823 Berlin
12.12.2011 bis 15.1.2012, Mo bis Frei 9 bis 18 Uhr, Sa/ So 10 – 16 Uhr, ab 23.12. 2011 bis 1.1.2012 geschlossen, Eintritt freiEröffnung Sonntag, 11.12.2011, 11 Uhr, Einführung Prof. Jörg Funhoffwww. hausamkleistpark-berlin.de (aktuell/ Haus am Kleistpark)

 

 

HAUS am KLEISTPARK

"Kunst-Stücke"

Arbeiten aus Kursen und Projekten der Jugendkunstschule Tempelhof-Schöneberg

Foto 01: Jugendkunstschule, ohne Bildunterschrift

 

Das HAUS am KLEISTPARK freut sich, künstlerische Bildungsarbeit aus dem Bezirk präsentieren zu können. In der Ausstellung „Kunst-Stücke“ zeigen mehr als 150 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 20 Jahren ihre Werke, die sie vormittags in Schulklassenprojekten bzw. in ihrer Freizeit, nachmittags und in den Ferien unter Anleitung von Kunstpädagogen und Künstler/innen hergestellt haben.

Zu sehen sind ca. 200 Zeichnungen, Acrylbilder und  Objekte aus Holz, Keramik und Stoff. Es ist ein Querschnitt der umfangreichen künstlerischen Produktion, die in den letzten 6 Monaten in der Jugendkunstschule statt gefunden hat.

HAUS am KLEISTPARK, Grunewaldstraße 6 – 7, 10823 Berlin
12.12.2011 bis 15.1.2012, Mo bis Frei 9 bis 18 Uhr, Sa/ So 10 – 16 Uhr,

ab 23.12. 2011 bis 1.1.2012 geschlossen, Eintritt frei

Eröffnung Sonntag, 11.12.2011, 11 Uhr, Einführung Prof. Jörg Funhoff

www. hausamkleistpark-berlin.de (aktuell/ Haus am Kleistpark)

 

HAUS am KLEISTPARK

"Kunst-Stücke"

Arbeiten aus Kursen und Projekten der Jugendkunstschule Tempelhof-Schöneberg

Foto 01: Jugendkunstschule, ohne Bildunterschrift

Das HAUS am KLEISTPARK freut sich, künstlerische Bildungsarbeit aus dem Bezirk präsentieren zu können. In der Ausstellung „Kunst-Stücke“ zeigen mehr als 150 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 20 Jahren ihre Werke, die sie vormittags in Schulklassenprojekten bzw. in ihrer Freizeit, nachmittags und in den Ferien unter Anleitung von Kunstpädagogen und Künstler/innen hergestellt haben.

Zu sehen sind ca. 200 Zeichnungen, Acrylbilder und  Objekte aus Holz, Keramik und Stoff. Es ist ein Querschnitt der umfangreichen künstlerischen Produktion, die in den letzten 6 Monaten in der Jugendkunstschule statt gefunden hat.

HAUS am KLEISTPARK, Grunewaldstraße 6 – 7, 10823 Berlin
12.12.2011 bis 15.1.2012, Mo bis Frei 9 bis 18 Uhr, Sa/ So 10 – 16 Uhr,

ab 23.12. 2011 bis 1.1.2012 geschlossen, Eintritt frei

 

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"Kunst-Stücke"

Arbeiten aus Kursen und Projekten der Jugendkunstschule Tempelhof-Schöneberg

Foto 01: Jugendkunstschule, ohne Bildunterschrift

 

Das HAUS am KLEISTPARK freut sich, künstlerische Bildungsarbeit aus dem Bezirk präsentieren zu können. In der Ausstellung „Kunst-Stücke“ zeigen mehr als 150 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 20 Jahren ihre Werke, die sie vormittags in Schulklassenprojekten bzw. in ihrer Freizeit, nachmittags und in den Ferien unter Anleitung von Kunstpädagogen und Künstler/innen hergestellt haben.

Zu sehen sind ca. 200 Zeichnungen, Acrylbilder und  Objekte aus Holz, Keramik und Stoff. Es ist ein Querschnitt der umfangreichen künstlerischen Produktion, die in den letzten 6 Monaten in der Jugendkunstschule statt gefunden hat.

HAUS am KLEISTPARK, Grunewaldstraße 6 – 7, 10823 Berlin
12.12.2011 bis 15.1.2012, Mo bis Frei 9 bis 18 Uhr, Sa/ So 10 – 16 Uhr,

ab 23.12. 2011 bis 1.1.2012 geschlossen, Eintritt frei

Eröffnung Sonntag, 11.12.2011, 11 Uhr, Einführung Prof. Jörg Funhoff

www. hausamkleistpark-berlin.de (aktuell/ Haus am Kleistpark)

 

Eröffnung Sonntag, 11.12.2011, 11 Uhr, Einführung Prof. Jörg Funhoff

www. hausamkleistpark-berlin.de (aktuell/ Haus am Kleistpark)