Fotografie – Das Werk
Christa Mayer
Die Ausstellung stellt das Werk der Fotografin Christa Mayer aus mehr als vier Jahrzehnten vor. Der Schwerpunkt der Fotografien und Videos liegt auf dem Porträt und der Landschaft. Bekannt wurde Christa Mayer mit ungewöhnlich berührenden Porträts aus der Langzeitpsychiatrie.
Als eine von wenigen Frauen entwickelt sie ihre künstlerische Handschrift seit 1980 in der legendären Berliner Werkstatt für Photographie; 1987 erhält sie ein Arbeitsstipendium am P.S.1 in New York. Bald erweitert sich ihr Fokus auf Heilende verschiedener Kulturkreise. Künstler und Kinder wecken ebenso bildnerische Impulse wie symbolisch aufgeladene Landschaften und abstrakte Kompositionen. Bei Aufenthalten in Italien oder Istanbul entstanden alltägliche Impressionen im Stadtraum.
Christa Mayers Werke sind Ausdruck eines tief subjektiven Erlebens und der empathischen Auseinandersetzung mit Menschen und Orten. Mit ihren einzigartigen Bildfindungen hat sie verschlossene Bereiche unseres Lebens sichtbar und nachvollziehbar gemacht und dem Unbewussten der Innenwelten wie Landschaften Ausdruck verliehen.
Die Ausstellung wird von Carolin Förster kuratiert.
Am 3. Dezember 2025 ist im Distanz Verlag die gleichnamige Monografie erschienen, herausgegeben von Carolin Förster und mit Texten von Carolin Förster, Thomas Weski, Maren Lübbke-Tidow und Barbara Esch Marowski.



