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»The Moor May Go«*
Nathalie Anguezomo Mba Bikoro/ Anaïs Héraud-Louisadat 

Performance am Freitag, dem 13. Oktober 2017, 18 Uhr
Foyer des Haus am Kleistpark
Begrüßung: Dr. Irene von Götz, Leiterin des Fachbereichs Kunst, Kultur und der Museen Tempelhof-Schöneberg




© The Moor May Go, Squat Monument 2017

Link zur Einladung

Am historischen Standort thematisiert die zweiteilige künstlerische Intervention die Geschichte der Botanischen Zentralstelle für die deutschen Kolonien. Auf der Basis historischer Dokumente sowie von Film- und Tonaufnahmen geht die Performance auf verschiedene Formen des Kolonialwiderstands ein, die in Freiheitskämpfen für Land- und Menschenrechte mündeten.
Die Performance ist Teil der Ausstellung »Forschungswerkstatt: Kolonialgeschichte in Tempelhof und Schöneberg« wird in Kooperation von Museen/ kommunalen Galerien Tempelhof-Schöneberg realisiert. 

HAUS am KLEISTPARK I Foyer
Grunewaldstr. 6 – 7, 10823 Berlin – Schöneberg
Info-Telefon 90 277- 6964

www.museen-tempelhof-schoeneberg.de

* »Der Mohr hat seine Arbeit getan, der Mohr kann gehen« aus Friederich Schillers »Die Verschwörung des Fiesco zu Genua«





KGB-KUNSTWOCHE
Aktionswoche zur Berlin Art Week
08. bis 17. September 2017


Parallel zur Berlin Art Week führen die Kommunalen Galerien Berlin vom 08. bis 17. September 2017 zum vierten Mal die KGB-Kunstwoche in 28 Galerien der 12 Bezirke durch. Mit Arbeiten von über 400 Künstler*innen – präsentiert in Ausstellungen, Performances, Lesungen und Filmvorträgen – zeigen die Kommunalen Galerien Berlin nicht nur die künstlerische Vielfalt der Hauptstadt auf. Vielmehr laden sie das Publikum in dieser Woche dazu ein, daran aktiv zu partizipieren und Orte kennenzulernen, die für in Berlin lebende und arbeitende Kreative oft Sprungbrett in die internationale Kunstszene sind. 

Höhepunkte dieser Kunstwoche sind neben den Artist Walks die drei moderierten Bustouren quer durch die Bezirke, an denen auch Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa, teilnehmen wird. Zudem findet der Themenabend „Kultur in nervösen Zeiten. Zum Umgang mit Rechtspopulismus im Kontext von Kunst und Kultur“ am 13. September 2017 um 19 Uhr in der alten feuerwache statt. Bei der inzwischen legendären Konzert-Nacht KGB-Sounds am Freitag, den 15. September 2017 im Heimathafen Neukölln performen ZURICAT, KENICHI, JON CAMPBELL, F.S.K.sowie die DJane BIANCA KRUK: Künstler*innen, die sowohl ein Standbein in der Musik als auch eines in der bildenden Kunst haben. 

Die Kommunalen Galerien Berlin bespielen insgesamt 4000 qm Ausstellungsfläche und zeigen jährlich bis zu 200 Ausstellungen, an denen ca. 1000 Künstlerinnen und Künstler beteiligt sind. 

Das detaillierte Programm der KGB-Kunstwoche sowie der einzelnen kommunalen Galerien finden Sie ab Mitte August auch unter www.kgberlin.net.
Bei allen Veranstaltungen ist die Teilnahme kostenlos.


KGB-Programm zur Art Week
Einladung Themenabend
Einladung KGB Sounds





„Nachtgestalten“ – Fotografien von Maria Jauregui Ponte

HAUS am KLEISTPARK zu Gast im Fotohaus ParisBerlin in Arles
7 Rue de la Roquette, 13200 Arles, Frankreich

3. – 9. Juli 2017, Vernissage am Mittwoch, dem 5. Juli, 18:30



© Fotohaus ParisBerlin, 2016

Link zur Einladung


Die kommunale Galerie HAUS am KLEISTPARK präsentiert sich in diesem Jahr zum ersten Mal im Fotohaus ParisBerlin während der Rencontres de la Photographie in Arles mit der Serie Nachtgestalten der Fotografin Maria Jauregui Ponte. 
Nachdem Maria Jauregui Ponte über einen längeren Zeitraum an verschiedenen Serien von kameralosen Bildern im Fotolabor gearbeitet hatte, zog es sie aus der Dunkelheit des Labors in die Dunkelheit der Nacht. In der Serie Nachtgestalten (2015-2016) malt die Künstlerin wie auch bei ihren vorhergehenden Projekten mit Licht und ist damit ganz nahe am genuinen Wesen der Fotografie. Die Künstlerin hat einsame, nächtliche Orte in der Natur aufgespürt, ist dem Lichtkegel einer Taschenlampe als einziger Orientierung gefolgt und hat den Stimmungen gehorcht. Entstanden sind Aufnahmen von großer Magie, die in ihrer Abstraktionskraft gegenstandsloser zeitgenössischer Malerei gleichen und jenseits des objekthaften Abbildungscharakters von Fotografie neue Welten schaffen.

Maria Jauregui Ponte, 1972 im baskischen Hondarribia geboren, lebt seit 1996 in Berlin. Dort schloss ihr Studium an der Neuen Schule für Fotografie ab. Ihre Arbeiten wurden bereits in Köln, Barcelona, San Sebastian ausgestellt. In Berlin realisierte sie u.a. die Ausstellungen Überstrahlungen, GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM, Berlin (2013), sub / kutan, HAUS am KLEISTPARK, Berlin (2013). Zuletzt zeigte sie in 2016 A tientas im Photomuseum Zarautz am gleichnamigen Ort. 2013 war sie für den Kunstpreis des HAUS am KLEISTPARK nominiert. Fotografie ist für die Künstlerin ein Experimentierfeld mit vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten. Maria Jauregui Ponte ist auf der Suche nach Bildern, die in ihrer Eigenständigkeit ein Geheimnis ausstrahlen und sich mit Farbe, Raum, Licht und inneren Welten befassen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Vorwort von Dr. Matthias Harter.






© Maria Jauregui Ponte – Eindrücke aus der Ausstellung „Nachtgestalten“ im Fotohaus ParisBerlin, Arles 3. – 9.7.2017




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